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Anke Luckhardt Immobilien
sorgenfreie Häuser

Hamburg: Rauchmelder-Pflicht ab 2006 für Neubauwohnungen, bis Ende 2010 für bestehende Wohnungen

Laut Beschluss der Hamburger Bürgerschaft vom 7.12.2005 ist künftig der Einbau von Rauchmeldern nach einer Änderung der Bauordnung vorgeschrieben. Darauf macht der VDH Verband Deutscher Hausverwalter e.V. aufmerksam.

Nach Rheinland Pfalz, dem Saarland, Schleswig-Holstein und Hessen hat jetzt auch die Hansestadt Hamburg eine Rauchmelderpflicht in ihre Landesbauordnung integriert. Demnach sind mit Inkrafttreten der neuen Vorschriften alle Neubauten ab 2006 mit geeigneten Rauchmeldern in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, auszustatten. Für bestehende Wohnungen gibt es eine Übergangsfrist bis Ende 2010.

Die meisten Brandopfer sterben bei Wohnungsbränden primär durch Rauchvergiftungen. Besonders heimtückisch sind Brände, wenn Sie schlafen, weil der Geruchsinn dann nicht aktiv ist. Eine Alarmierung durch Rauchmelder erhöht die Chancen zur Lebensrettung und zur frühzeitigen Alarmierung der Feuerwehr: Rauchmelder, die als batteriebetriebene Geräte auch unabhängig von der Stromversorgung funktionieren, erkennen selbst feinste Rauchpartikel und lösen Signal aus.

Die Prüfnorm für Rauchmelder gilt nach pr EN ISO 12239. Achten Sie beim Kauf auch auf Gütesiegel, wie VdS, die sehr hohen Anforderungen hinsichtlich der Funktions- und Störsicherheit genügen und im Ernstfall auch ihren Job erledigen. Gute Geräte geben beispielsweise einen Warnton ab, wenn die Batterie ausgewechselt werden muss. Wichtig ist auch die Lautstärke des Signals. Für schwerhörige oder gehörlose Menschen werden Geräte angeboten, die mit optischen Signalen warnen.

Die Montage ist sehr einfach. Der Rauchmelder sollte an der Decke in Mitte des Raumes angebracht sein. In der Küche, dem Bad, der Garage oder Heizungsraum macht ein Rauchmelder wenig Sinn, weil dort meistens durch die Nutzung Rauch und Dampf entsteht. Hier sind Temperatur-, Wasser- und/oder Gasmelder besser aufgehoben. Manche Hersteller bieten auch die Vernetzung aller Meldearten an. In Ein- oder Mehrfamilienhäusern empfiehlt sich zudem die Installation einer Funk-Alarmeinheit, die alle Bewohner im ganzen Haus warnt.

Nach der Montage sollte der Rauchmelder mindestens einmal jährlich auf Funktion überprüft werden.

Für Wohnungseigentümer, die keine Hausverwaltung haben, ist auch die Beauftragung von Serviceunternehmen, bspw. Heizkostenabrechnungsfirmen möglich.

Im Kundenbereich halten wir eine Aufstellung von verschiedenen Herstellern und geprüften Geräten bereit, falls Sie selbst tätig werden möchten.

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